Die CDU vor Ort in Abbensen – Rawers Hof

veröffentlicht von Dr. Felix Adamczuk

Okt 24, 2022

24. Oktober 2022

Aus Abbensen waren in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder Beschwerden über den Fortgang der Straßenarbeiten im Rawers Hof zu hören. Die ersten Bewohner sind bereits vor drei Jahren eingezogen, die Straße Rawers Hof ist jedoch bis heute eine Matschstraße. Gummistiefel sind die Grundausstattung für jeden Bewohner. Auch die Art des Ausbaus der Straße gibt erheblichen Anlass zu Bedenken. Jetzt hat sich die CDU-Fraktion des Gemeinderates Wedemark ein genaues Bild von der Situation gemacht und Anwohner vor Ort getroffen.

Am 2. Mai dieses Jahres sollten die Arbeiten endlich starten, hatte der private Bauträger versichert. Die Freude über den Beginn der Arbeiten währte nur sehr kurz. Bereits zu Beginn der Arbeiten kamen die ersten Zweifel an der fachgerechten Erstellung der Straße auf. Auf Grund der Höhenunterschiede gleicht die Straße einer Berg- und Talbahn. Mit besonderer Aufmerksamkeit betrachten die Fraktionsmitglieder auch die Stützwand am Ende des gepflasterten Wendeplatzes. Das anschließende Grundstück liegt ungeschützt ca. 60 cm tiefer. Daniel Leide vermisst Fugendichtungen, die notwendig sind, damit der Sand unter der Pflasterung bei Regen nicht weggespült wird. Insgesamt bildete sich bei allen sofort der klare Eindruck, dass das nicht richtig sein kann und dass hier doch wohl so einiges schief gegangen ist.

Die Anwohner sind natürlich unzufrieden. Besonders aber vermissen sie Informationen, aber es gibt keine Kommunikation. Von der Gemeinde fühlen sich die Anwohner im Stich gelassen, auch wenn gelegentlich Mitarbeiter vor Ort waren.

Jessica Borgas meint, dass die Gemeinde sich hier deutlich mehr kümmern müsse. Auch wenn die Straße durch einen Bauträger erstellt wird, hat die Gemeinde Kontroll- und Einflussmöglichkeiten. Diese müssten im Interesse der Anwohner aber auch im Interesse der Gemeinde wahrgenommen werden, schließlich solle sie die Straße eines Tages übernehmen.

Nach all den Verzögerungen und technischen Ungereimtheiten passt es ins Bild, dass die Arbeiten wieder gestoppt werden mussten. Der Grund: Abwasserrohre, die nicht in den Plänen für den Ausbau verzeichnet sind. Wegen des starken Gefälles der Straße sei der Bau von Notüberläufen nicht möglich gewesen. Weitere Arbeiten seinen wohl so zunächst nicht möglich, führte ein Anwohner aus.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Schmieta stellt fest, dass die Situation äußerst unbefriedigend ist. „Wir müssen unsere Lehren ziehen, so etwas darf bei folgenden Erschließungsmaßnahmen nicht noch einmal passieren. Es muss sichergestellt sein, dass die Gemeinde von Anfang an dabei ist und die Arbeiten überwacht. Auch die Kommunikation mit den Anwohnern muss zukünftig verbessert werden. Die CDU-Fraktion wird sich dafür einsetzten, dass der Überwachung von Erschließungsmaßnahmen mehr Beachtung geschenkt wird.

Beim Rawers Hof muss jetzt das Beste draus gemacht werden. Es  müssen schnell Lösungen gefunden werden, damit die Anwohner endlich an einer Straße wohnen, die der Bezeichnung gerecht wird, und nicht weiter im Regen stehen.

Stichwort Regen: Während des Ortstermins regnete es in Strömen, so dass die Teilnehmer einen guten Eindruck bekamen, was im Rawers Hof „Matschstraße“ bedeutet.

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